CMS: Content-Management-System

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CMS: Content-Management-System

WAS IST EIN CMS? WER BRAUCHT ES? UND WARUM EIGENTLICH?

Geschrieben am 26.10.2013 von Thomas Zengel

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Ein Content-Management-System (CMS) ermöglicht die einfache Erstellung und Aktualisierung von Website-Inhalten (= Content). Damit sind in erster Linie Überschriften, Texte, Bilder oder Grafikelemente gemeint, die in einer Website veröffentlicht werden sollen.

Mit den entsprechenden Zugangsdaten kann sich ein Benutzer einfach (über jeden beliebigen Webbrowser) in das CMS einloggen und dann mithilfe eines Editors die vorhandenen Inhalte ändern oder neue Inhalte erstellen. Das Arbeiten mit dem Editor erinnert dabei an Word oder andere bekannte Textverarbeitungsprogramme. Dadurch können auch Benutzer ohne spezielle Kenntnisse im Bereich Webdesign die Inhalte Ihrer Internetseiten aktualisieren oder bearbeiten.
Soweit die Theorie! In der Praxis wird allerdings oft nicht nur mit reinem textlichen Inhalten gearbeitet, sondern auch mit Bildern und Grafiken. Diese müssen in der Regel VOR dem Einbinden in das CMS bearbeitet und für die Verwendung im Web optimiert werden. Das setzen eines Bildausschnittes oder das „kleinrechnen“ einer zu großen Bilddatei sind dabei Standardverfahren, die beherrscht werden sollten. Ein entsprechendes Bildbearbeitungsprogramm (z.B. Adobe Photoshop) wird für diese Aufgaben benötigt.

Darüber hinaus bedarf ein CMS auch einer gewissen technischen "Betreuung und Wartung". Dazu gehören das Einspielen von Sicherheits-Updates ebenso, wie die regelmäßige Erstellung und Sicherung von System-Backups.

Was ist der Unterschied zwischen einem CMS und einer „normalen“ Website?

Jede Website besteht grundsätzlich aus zwei Hauptbestandteilen: dem Inhalt (Content) und dem Design bzw. dem grafischen Rahmen. In einer „normalen“ (= statischen) HTML-Website sind diese beiden Bestandteile gemeinsam „verbaut“ und im Programmcode miteinander vermischt. Beide Bestandteile können darum nur von einem entsprechenden Fachmann bearbeitet werden. Auch kleine Textänderungen bedeuten bereits einen Eingriff in den „Code“ der Website.

Bei einem CMS werden die beiden Bestandteile (Inhalt + Design) stets getrennt voneinander gespeichert. Der Inhalt wird in einer Datenbank abgelegt, während der grafische Rahmen als sogenanntes Template ganz unabhängig davon gespeichert wird. Dadurch kann der Inhalt einer Website jederzeit geändert und aktualisiert werden ohne dabei immer auch gleich den grafischen Rahmen anpassen zu müssen. Erst beim Aufrufen einer Seite wird der Inhalt aus der Datenbank mit dem entsprechenden Template zusammengebracht und als gemeinsames Bild dem Benutzer angezeigt. Man spricht in diesem Zusammenhang darum auch von „dynamischen“ Internetseiten.

Technisch sind Content-Management-Systeme hoch komplexe Anwendungen, deren Einrichtung und Aufbau zu Beginn erheblich aufwendiger sind, als die Erstellung einer statischen HTML-Seite. Später macht sich jedoch der anfängliche Mehraufwand bezahlt - zumindest dann, wenn häufig Änderungen am Inhalt vorgenommen werden sollen.

„Lohnt“ sich ein CMS für mich? Ist eine kostengünstige HTML-Seite die bessere Lösung?

Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort. Nicht nur die Häufigkeit der Änderungen, sondern auch die Art und der Umfang der Änderungen spielen dabei nämlich eine entscheidende Rolle. Ein CMS ist allerdings immer dann zwingend notwendig, wenn die Inhalte der Website durch die Benutzer selbst gepflegt werden sollen.


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